In meiner Jugend haben die Jungen
viel schön're Lieder doch gesungen,
in Deutsch zumeist, nicht importiert
und nicht amerikanisiert.
An ein Lied denk ich gern und oft,
dass vieles sich der Mensch erhofft;
denn unser Herz hofft stets im Leben.
Den Text kann ich nicht wiedergeben,
behalten hab ich nur den Sinn,
sowie den Titel immerhin.
Ich sag ihn gleich, jetzt achtet drauf:
"Gib die Hoffnung niemals auf!"
Was mich daran so sehr bewegt,
es ist die Hoffnung, die uns trägt.
Die Hoffnung ist das Brot der Herzen.
Der Kranke hofft in Not und Schmerzen,
dass ihm Gesundheit wird beschieden.
Im Krieg hofft jeder auf den Frieden.
Der Arme hofft, was man versteht,
dass es ihm einmal besser geht!
Auf gute Ernte hofft der Bauer,
dass Sonnenschein und Regenschauer
die Feldfrüchte lässt wohl gedeihn.
Der junge Mensch, könnts anders sein,
er hofft, und das ist wohlbegründet,
dass er den rechten Partner findet.
Die Eltern hoffen unbeirrt,
dass aus dem Kind was Rechtes wird,
Der Schüler hofft mit ganzer Kraft,
dass er die Prüfungsfragen schafft!
Und, und, und, und, und, ein jeder hofft,
doch nicht nur einmal, sondern oft!
Wir alle hoffen ohne Frage,
dass wir am Ende unsrer Tage,
nach unsrem Tode weiterleben,
die Hoffnung kann nur Gott uns geben!
Alles liegt nicht in unsrem Willen,
manch' Hoffen kann nur Er erfüllen.
Doch auch der Mensch kann vieles tun,
wir sollten niemals rasten, ruhn,
wir sollten trachten unbeirrt,
dass Hoffnung zur Erfüllung wird.
Ihr ward bereit, ich sag es laut,
dass eine Strasse wird gebaut,
die Menschen bess'res Leben spendet,
die ihre bittre Armut wendet,
zum Guten beiträgt dort im Land.
Deshalb wird dieser Weg genannt
"Strasse der Hoffnung", der Name ist schön!
Dass viele, viele Menschen gehn
die Strasse in Zufriedenheit,
ja, das ist unsre Hoffnung heut!
Brigitte Hausbeck