Jahresbericht 2001 von Max Gallmeier
"Liebe Indiofreunde, | ||
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ein Jahr, mit dem wir insgesamt zufrieden sind. Unsere Projekte gingen gut voran und wir hatten große Erfolge zu verbuchen. Wir haben mit den Indios einen weiteren, wichtigen Schritt nach vorne in eine hoffnungsvollere Zukunft gemacht. Die Indios, deren Rechte und Würde jahrhundertelang mit Füßen getreten wurde, verdienen es, dass wir mit ihnen arbeiten und alles tun, damit sie menschenwürdig leben können. Es wurde folgendes geschaffen: |
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Lehrlingswerkstätten | ||
| Das Internat ist fertig! Erste Gesellenbriefe für Schreiner und Mechaniker Staatlich anerkannte Ausbildungsberufe |
Der Bau der Schule geht langsam dem Ende zu. Das Internat wurde fertig gestellt, damit auch Jugendliche von weiter weg die Möglichkeit haben, einen Beruf zu erlernen.
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Sozialhilfe | ||
| Hauptziel: Selbsthilfe - aber nicht jeder kann sich selbst helfen |
Der Mensch ist in unserer Arbeit das Hauptziel. Auf lange Sicht kämpfen wir darum, dass sich die Indios selbst weiterhelfen können, aber wir vergessen nie die sozialen Randgruppen wie geistig Behindere, Waisen, Alte und Kranke und versorgen sie. So erhielten die Waisen ihre Erziehung, Kleidung und Ernährung, die geistig Behinderten Medikamente und Rehabilitation. 32 Menschen erhielten finanzielle Hilfe für Operationen und Medikamente. Alte und Verlassene wurde zusammengeführt und Gruppen aufgebaut, damit sie sich gegenseitig helfen. |
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Krankenhäuser | ||
| Krankenhaus von Chillanes neuer Krankenwagen |
Die Hilfe lief wie jedes Jahr weiter. Vor allem das Krankenhaus von Chillanes lag uns sehr am Herzen. Die Indiohilfe hat einen neuen Krankenwagen angeschafft, der gerade dem armen Menschen von großem Nutzen ist. |
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Simiatug | ||
| Zusammenarbeit mit Indianerverband Schulanbau in Cocha |
Der Indianerverband in Simiatug, der der Indiohilfe sehr nahe steht, arbeitete auch letztes Jahr sehr eng mit uns zusammen. Hier wurden vor allem sehr viele Jugendliche gebildet und die Organisationen gestärkt. In Cocha, wo wir vor 2 Jahren eine Schule bauten, wurde mit einer Erweiterung der Schule begonnen. Der Andrang der Schüler war jedoch so groß, dass wir nochmals um 4 Schulräume erweitern müssen. |
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San Miguel | ||
| Schneiderschule - schon teilweise in Betrieb | In San Miguel ging der Bau unserer Schneiderschule sehr gut voran. Einer der drei Stockwerke ist bereits von den Schülern bezogen und die ganze Schule wird 2002 fertig. Dieser neue und moderne Komplex gehört zu den Lehrlingswerkstätten. | |
Cruz del arenal (4250 m) | ||
| Wasserleitung fertig! Schulrestaurant floriert! |
In unserem höchsten Projekt sind die meisten Arbeiten abgeschlossen worden. Die 1800 m lange Wasserleitung ist fertig und es sprudelt bestes Trinkwasser aus den Hähnen. Die Schule hat jedes Jahr steigende Schülerzahlen und das im Gebäude untergebrachte Restaurant konnte seinen Betrieb aufnehmen. Vor allem am Wochenende wird es von vielen Touristen besucht. Dadurch wurden 5 Arbeitsplätze in der Gemeinde geschaffen. Das Restaurant ist eine gute Einnahmequelle für die Indios. |
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Limon alto | ||
| Straße der Hoffnung - Bauarbeiten haben begonnen |
Es wurde mit dem Bau einer 6 km langen Straße begonnen. Die Trasse ist ausgeschoben und mit dem Schottern wurde angefangen. Durch den Bau dieser Straße können die ansässigen Bauern ihre Produkte auf den Markt bringen. | |
Landwirtschaftsschule | ||
| Neue Ausbildungsrichtung | Die Landwirtschaft ist für die Ernährung der Indios nach wie vor wichtig. Deshalb haben wir dieses Jahr auch eine Landwirtschaftsschule an unsere Werkstätten angeschlossen. Dort können wir Landwirte spezifisch ausbilden. |
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Frauenbewegung | ||
| mehr Anerkennung | Die Frauenbewegung hat große Erfolge zu verzeichnen. Die Frauen bekommen in der Gesellschaft, als Mutter und als Berufstätige immer mehr Anerkennung. | |
Allgemeinbildung | ||
| Bildung durch Kommunikation | Der Indio muss sein Land, die Probleme und Fortschritte kennen lernen, um seinen Horizont zu erweitern. Mit unserem eigenen Bus haben wir viele Informations- und Bildungsfahrten unternommen, Austausch mit anderen entfernten Indiogemeinden gefördert und die Allgemein- kenntnisse erweitert. Diese von uns angefangene Initiative hat äußerst positive Ergebnisse. |
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Umwelt | ||
| Tier- und Artenschutz | Letztes Jahr haben wir damit angefangen, Tiere, die vom Aussterben bedroht sind, mühsam wieder zu züchten und in die freie Natur einzugliedern. Das ist eine langwierige und schwierige Aufgabe. Vor allem soll auch das Umweltbewusstsein der Indios gestärkt werden. | |
Indiohilfe insgesamt | ||
| Vergelt's Gott! | Alle Projekte, die von uns während der letzten 20 Jahre gemacht wurden, werden auch weiterhin von uns besucht und wir sehen, dass die Menschen durch die Projekte vorwärts gekommen sind. Alles, was wir machen, ist auf unser Ziel, menschenwürdigeres Leben zu fördern, abgestimmt. Ich möchte mich bei allen Spendern ganz herzlich bedanken für das Vertrauen und die Mithilfe in unsere Arbeit. Vor allem ein großes Vergelt's Gott an meinen Bruder Werner, denn ohne seine Arbeit hätten wir nie den Indios so viel helfen können." Max Gallmeier |
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