Jahresbericht 2003 von Max Gallmeier
"Liebe Indiofreunde, | ||
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trotz vieler wirtschaftlicher Probleme durch die Dollarisierung haben wir unsere Arbeit mit den Indios erfolgreich fortsetzen können. Viele Projekte wurden realisiert und die Indiohilfe ist für viele zum Hoffnungsträger geworden. Die Indios konnten mit uns rechnen, weil Ihr, liebe Indiofreunde, unsere Sache großzügig unterstützt habt. Eure Treue und Eure Großzügigkeit machen den Indios Mut. Folgendes wurde im Jahr 2003 geschaffen: |
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Lehrlingswerkstätten in Guaranda | ||
| Berufsausbildung zum Schreiner oder Mechaniker in der Lehrlingswerkstätte | Es zeigt sich immer mehr, dass gerade eine Berufsausbildung für den armen Menschen die beste Möglichkeit ist, sich im Leben selbst zurechtzufinden und ein menschenwürdiges Leben zu haben. Dieses Jahr waren die Schreiner im zweiten Berufsjahr und es kamen die Mechaniker dazu. Insgesamt haben die zwei Fachausbildungen 66 Mädchen und Jungen aus der ganzen Provinz die Möglichkeit gegeben, einen Beruf zu erlernen. Hervorzuheben ist, dass sowohl bei den Schreinern als auch bei den Mechanikern Mädchen vertreten sind. |
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| Die angehenden Schreiner sind sehr lernwillig und begeistert bei der Sache. | ![]() |
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| Kurzkurse - auch für Erwachsene | Natürlich wurden auch Kurzkurse gehalten:
276 Indios nahmen an diesen Kursen teil. |
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| Fortbildung von Lehrern | Zum ersten Mal legten wir auch darauf Wert, die Lehrer pädagogisch besser zu fördern und boten Fortbildungskurse für sie an. Insgesamt nutzten diese Kurse 260 Pädagogen. |
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Hauswirtschaftsschule | ||
| Erste Hauswirtschaftsschule in Ecuador | Mit der Hauswirtschaftsschule haben wir einen weiteren Bau fertiggestellt, um gerade jungen Mädchen eine Ausbildung in der Hauswirtschaft zu ermöglichen. Es ist die erste Schule dieser Art in Ecuador. Zur Zeit wird die Innenausstattung eingerichtet, und wir hoffen, im Jahr 2004 den Lehrbetrieb aufnehmen zu können. |
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Landwirtschaft | ||
| Produktionssteigerung durch landwirtschaftliche Kleinmaschinen | Wir haben viele landwirtschaftliche Kleinmaschinen angeschafft, um die Arbeit in der Landwirtschaft zu vereinfachen und die Produktion zu steigern. Manche Kleinbauern können sich diese Maschinen auch schon finanziell leisten. Das erste Modell einer landwirtschaftlichen Fortbildung läuft zur Zeit in Santa Lucia. |
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Sozialhilfe | ||
| Verbesserung der medizinischen Versorgung | Wie jedes Jahr waren die Sozialhilfen für den Mittellosen ein Hoffnungsschimmer. So wurde wieder vielen Kindern mit Medikamenten, Untersuchungen und mit dem Transport durch unseren Krankenwagen geholfen. Der Aufbau der Krankenstation wurde weiterhin gefördert. Ein Krankenhaus erhielt Matratzen und Decken. |
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| Unterstützung und Beratung für Mittellose in der eigenen Bank | Die Waisenkinder bekamen währund dieses Jahres Verpflegung und Ausbildung. In der Sozialhilfe ist auch besonders hervorzuheben, dass monatlich etwa 8000 Mittellose in einer bei uns eingerichteten Bank ihre Sozialhilfe abholen. Damit können wir sie direkt beraten. Den Armen steht eine Klosterschwester (die von uns bezahlt wird) mit Trost und Ratschlägen zur Seite. |
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Schulen | ||
| Unsere Schulen laufen ... | Die von uns gebauten Schulen wurden weiterhin betreut. Zwei Lehrer von Cruz del Arenal erhielten von uns ihr Gehalt. In einigen Schulen wurden Instandsetzungsarbeiten durchgeführt. Für die Schneiderschule wurden Stoffe und Nähzeug angeschafft. |
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Limon Alto | ||
| "Straße der Hoffnung" - Fertigstellung 2004? | Die Straße ist befestigt und der bereits fertige Teil hat die Regenzeit sehr gut überstanden. Wir hoffen, dass das Straßenbauprojekt im Jahr 2004 abgeschlossen werden kann. |
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Betriebe (Mühlen, Metzgerei) | ||
| Abnahmevertrag für unsere Lebensmittel | Unsere Betriebe haben ihre Arbeit ohne größere Probleme gemeistert. Ein großer Erfolg ist ein Vertrag mit der Welternährungshilfe der UNO. Er beinhaltet ein Programm zur Ernährung der Schulkinder in der Provinz Bolivar. Die Indiohilfe produziert dafür Lebensmittel. |
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Umwelt | ||
| Aufforstung und Tierschutz | Das Umweltschutzprogramm läuft weiter. Wir forsten weiterhin auf und die Abholzung wird kontrolliert. Es wurden Wildtiere wie Schlangen, Vögel und Affen beschlagnahmt, die nicht artgerecht gehalten wurden, und ihrem ursprünglichen Lebensraum zurückgegeben. |
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Frauenbewegung | ||
Die Frauen haben ihren Platz in der Gesellschaft weiter ausbauen können und viele ihrer Ziele mit unserer Hilfe erreicht. |
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Indiohilfe insgesamt | ||
| Ausbildung sichert Lebensunterhalt | Es war kein leichtes Jahr. Immer mehr Menschen fallen in die absolute Armut. Die Arbeitsplätze sind sehr knapp. Wir konnten aber alle in unseren Betrieben erhalten, und alle, die bei uns ausgebildet wurden, erhielten sofort Arbeit. Fachkräfte werden gesucht. Damit können viele Familien ihren Lebensunterhalt bestreiten. |
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| Durch euch geht es vielen Menschen besser. | Ich möchte Euch allen danken für eure treue Mithilfe während all der Jahre und dem Vertrauen, dass ihr der Indiohilfe entgegengebracht habt. Vergelt's Gott. Durch euch geht es vielen Menschen besser. Einen ganz besonderen Dank sage ich meinem Bruder Werner für seine liebevolle Arbeit mit den Indios." Max Gallmeier |
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