6.Reisetag: Cruz del Arenal, Chimborazo
Sechster Tag: Chimborazo | ||
| Cruz del Arenal | Um 9.30 Uhr fuhr man tags darauf in Richtung Chimborazo. Eineinhalb Stunden später war das Ziel, Cruz del Arenal, auf 4250 m Höhe, erreicht. Anlässlich des Besuchs der Reisegruppe aus Deutschland wurde den Indios die "Alexander-von-Humboldt-Schule" offiziell übergeben. |
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| Im Hintergrund die neue Alexander-von-Humboldt-Schule - wahrscheinlich die höchstgelegene Schule der Welt! Nicht gerade im niederbayerischen Baustil - aber mit heimischen Baumaterialien an die Klimaverhältnisse in großer Höhe hervorragend angepasst |
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| Ein besonderes Erlebnis: Trauung und Taufe | Indios und Gäste feierten miteinander die heilige Messe, die Padre Marco zelebrierte. Während der Messe wurden drei Indiopaare getraut und deren Kinder getauft. |
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| Hier, im Dachgeschoß der Schule, befindet sich der Schulungsraum "Reisbach", dessen Ausstattung von der Grund- und Hauptschule Reisbach mitfinanziert wurde. | |
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Extra für die Gäste aus Deutschland sangen die Indios Lieder und tanzten. |
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| ein außergewöhnliches Projekt: Gewächshaus auf 4250 m |
Aus Mitteln der Indiohilfe wurde in Cruz del Arenal auf 4250m über Meereshöhe ein Gewächshaus errichtet. Es handelt sich dabei um ein Versuchsprojekt in außergewöhnli-cher Höhe. Die Indios sollen sich selbst mit frischem Gemüse versorgen können. Das Projekt ist verbunden mit der Schule, damit haupt-sächlich die Kinder lernen, Gemüse anzubauen, wo normal nichts wächst. Wahrscheinlich ist es der erste Gemüseanbau auf dieser Höhe. Das Zelt ist zum Teil in die Erde eingegraben. Gegossen wird nur alle 14 Tage, der Wind, der das Kondens-wasser von der Deckenplane schüttet, sorgt für die automatische Bewässerung. |
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| Das Versuchsprojekt leitet Gabi Gallmeier (2. v.l.), Tochter von Max Gallmeier | ![]() |
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| Im Vordergrund die Alexander-von-Humboldt-Statue, der Bus der Stiftung - und dahinter der Chimborazo, der höchste Berg Ecuadors |
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Bei traumhaftem Wetter (sonnig und windstill, bei einer Temperatur um den Gefrierpunkt) führte die Route weiter über staubige Berghänge - ähnlich einer Mondlandschaft - bis auf 4.800m Höhe. Max Gallmeier ließ die Gruppe vorsichtshalber mit dem Krankenwagen mit Sauerstoffeinrichtung begleiten, da die Luft immer dünner wurde und Höhenkrankheit drohte. |
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Mit dem erfahrenen Führer Carlos (rechts im Bild) stieg man, vorbei an einem Friedhof für verunglückte Bergsteiger, zur Whymper-Hütter auf 5.000m Höhe auf. Einem Kind von Carlos ermöglichte übrigens die Indiohilfe eine lebensrettende Herzoperation. |
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| Marlene Schäfferer und Lothar Eberl vor der Whymper-Hütte auf 5.000 m Höhe - die dünne Luft schien ihnen nichts auszumachen |
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