Wie alles begann ...
| Herzlicher Dank an Toni Greim "Ehrliche, herzliche Begeisterung ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren." - Dale Carnegie - |
Nachstehender Text stammt aus dem Zeitungsartikel von Toni Greim vom 31.August 2001 , veröffentlicht in der Zeitungsgruppe Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung. Toni Greim hat als Redakteur niederbayerischer Heimatzeitungen schon sehr viel dazu beigetragen, das Indiohilfe-Projekt der Brüder Gallmeier bekannt zu machen und viele Menschen dafür zu begeistern. Kaum jemand kann so authentisch über das Indiohilfe-Projekt der Brüder Gallmeier berichten wie er: Toni Greim war selbst schon drei Mal in Ecuador bei Max Gallmeier. |
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Letzte Ausfahrt Limon Alto: | ||
| "Dorfversammlung" | Am 30. November 2000 hat der Griesbacher Lothar Eberl wieder einmal das halbe Dorf zusammengetrommelt. Im Nebenzimmer der "Alten Post" geht es hoch her. Eberl ist 46, Werkzeugmacher und arbeitet natürlich bei BMW. |
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| ein starkes Team: Werner Gallmeier Hans Störringer Lothar Eberl |
Werner Gallmeier war schon damals ein guter Bekannter des Großköllnbacher Holzschnitzers und Hobbyfilmers Hans Störringer. Eberl kannte Störringer von der Arbeit her. Einige Jahre zuvor war Hans Störringer in Ecuador gewesen und hatte einen Film über die Indiohilfe gedreht. |
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Sie kennen Hans Störringer nicht? .
Dann sollten Sie folgenden Artikel von Toni Greim bei idowa lesen: "Puten, Putsch und Puritaner: Hans Störringer, König von Limon Alto. Eine idowa-Enthüllung in 21 Akten" ... Aber Vorsicht! ... Es droht Lachmuskelkrampf! |
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| Motto: "Nicht über die Finsternis klagen, sondern lieber ein kleines Licht anzünden!" |
Die Griesbacher Dorfgemeinschaft war seinerzeit der Ansicht gewesen, man müsse einmal was tun gegen die Not in der Welt. So kam es, dass nach besagtem Informationsabend im November 1997 die 967 Griesbacher - oder zumindest der überwiegende Teil davon - anfingen, Geld für Indiohilfe zu sammeln. |
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| große und kleine Spenden der Griesbacher ... | Wie das so geht: Hatte irgendeiner der 22 Griesbacher Vereine ein Fest, stand die Sammelbüchse daneben. Plötzlich überwiesen einzelne Bürger, die dafür nicht einmal öffentlich Lob oder gar Anerkennung wollten, Beträge an die Gallmeier-Stiftung, von denen sich drüben in Ecuador ganze Häuser bauen ließen. |
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| ... füllen unaufhörlich die Spendenkasse | Lothar Eberls kleiner Vorschlag wurde zum Selbstläufer, der selbst die Optimisten überraschte: Gut 21.000 Mark kamen in drei Jahren zusammen. 967 Einwohner von Griesbach - umgerechnet auf eine Stadt wie Landshut, wären das weit über eine Million Mark. Das gab es noch nie. Kinder bastelten und Mütter strickten, ein ehemaliger Grundschuldirektor verkaufte Süßwaren. |
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| Mit Spannung erwartet: der Film von Hans Störringer über die Indiohilfe Ecuador |
Und doch bekam in dieser Zeit kein Griesbacher die Gallmeierschen Aktivitäten vor Ort zu Gesicht. Ein Flug nach Ecuador ist teuer und lang, und von Urlaub im herkömmlichen Sinn wird keiner sprechen, der sich einmal die Mühe gemacht hat, Max Gallmeier in seinem atemberaubendem Tempo auf 3000 Meter über dem Meerespiegel zu folgen. |
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| Kein Wunder also, dass sich an diesem 30. November 2000 die Griesbacher in der "Alten Post" die Klinke in die Hand geben: | ||
| Drei Jahre Indiohilfe - Zeit für ein Resumee |
Werner Gallmeier und Hans Störringer sind wieder in Griesbach. Man sieht sich Störringers neuen Ecuador-Film "Es ist alles Wahrheit" an, Gallmeier referiert über die Entwicklung in Guaranda. In der großen neuen Lehrlingsschule zu Guaranda, dort, wo die Indiostiftung ihr Zentrum hat, heißt einer der Schulungsräume "Aula Griesbach". Das haben sie sich verdient. Lothar Eberl gibt, wie sich das gehört, einen ordentlichen Kassenbericht. |
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| Wie geht 's weiter? | Wie es denn weitergehen solle, fragt dann die Runde, und ob es denn Vorschläge gebe. Da meldet sich noch einmal der Pfarrer zu Wort. Da lebten, drüben in Ecuador in den Nebelwäldern des El Limon, 40 Familien weit unterhalb der Existenzgrenze, die ihr Obst und ihre Kranken auf Mulis zu Tal brächten. |
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| Ein kurzes Stück Straße - ein Weg aus der Armut | Wenn man denen, sagte Gallmeier, eine Strasse bauen könnte, dann könnten die ihre Orangen künftig in Mengen zu je 10.000 Stück und nicht wie bisher zu 400 ins Tal schaffen. Dann könnten sie auf die Viehzucht ganz verzichten. Dann würde endlich der Lehrer die kleine Bergschule erreichen, die er mangels geeigneter Transportmittel in der Regenzeit oft wochenlang ausfallen lässt. Dann würden die Schüler endlich nicht mehr in die Städte abwandern müssen, sondern könnten zuhause bleiben, wo sie so dringend gebraucht werden. |
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| Der Entschluss | Da steht im Saal einer auf und sagt: "Die Straße bauen wir." |
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